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The Ghost

Die Nacht in unserem riesigem Zimmer in Page ging vorüber wie jede andere Nacht, schlafend. Obwohl mitten in der Nacht ging plötzlich das Licht einer Lampe an. Der Wackelkontakt hatte sich endlich durchgeruckelt und mitten in der Nacht floß Strom und das Zimmer war hell. War aber nur eine kurze Episode.

Das Frühstück dagegen im Best Western war über jeden Zweifel erhaben. Es gab uns Kraft für unseren heutigen Plan, dem Erwandern der White Ghosts oder auch Wahweap Hoodoos genannt.

Von Page aus ging es Richtung Norden und in Big Water dann an der Fish Hatchery vorbei zum Trailhead. Wir ließen unseren Tahoe vor der Flußquerung stehen. Man hätte den Wahweap Creek auch noch durchqueren können um ca. 0.5 Meilen später sein Fahrzeug abzustellen. 

 

Dann ging es auf den Weg zu den White Ghosts. 7.5 km ging es dann den Wahweap Creek in Richtung Norden.

Der Weg musste die meiste Zeit gesucht werden, obwohl es ja nicht viele Alternativen gibt und man eigentlich nicht viel falsch machen konnte. Einfach immer in Richtung Norden. Mehrmals muss das im Creek fließende Wasser überquert werden, um wirklich den kürzesten Weg zu finden. Was natürlich nicht immer funktionierte. Aber dann steht man irgendwann vor ihnen und ist erst einmal sprachlos.

Der Vorteil um diese Jahreszeit, man muss nicht schon allzu früh am Ziel sein. Die Sonne scheint auch noch um 11 Uhr auf die Ghosts. Allerdings wie das Foto verrät, nicht auf alle. Macht aber nichts, weil man sitzt auch gerne im Schatten und bewundert die Gesteinsformationen.

Ich konnte mich gar nicht satt sehen an diesen kuriosen Launen der Natur.

Irgendwann muss man sich aber wieder davon losreißen und den Weg zurück gehen, der leider nicht sehr spannend ist. Aber was soll´s. Das Ziel entschädigt dafür um so mehr.

An den Ghosts selber trafen wir ein älteres Ehepaar das aus der Gegend stammte. Sie hatten leider erheblich wenig Respekt vor der Kunst der Natur und kletterten auf und an den Ghosts herum. Da meint man immer die Jugend oder generell Touristen wären das Problem. Tja, nicht immer. Der White Ghost auf dem Bild weiter oben hat schon an der Seite erhebliche Löcher. Wer weiß wie lange er noch steht.

Wieder ging ein wunderschöner Tag zu Ende. Was soll ich sagen. Das Wetter, die Wanderungen, es passt einfach alles. Besser könnte es nicht sein.

OK, das Internet in Page funkt so überhaupt nicht und deswegen ist dieser Reisebericht wenig aktuell, was der ein oder andere aus der Familie schon beklagt hat. Aber was soll ich machen. Das sind ja wirklich Luxusprobleme.

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